Warum nur – warum?

Warum nur – warum?

sabato 14 novembre 2026 · 20:00

Theater Keller62 Zürich

In vendita · Da 28 CHF a 42 CHF

Informazioni su questa data

Durata
Nächtliches Gespräch über Verdienste und Vergehen. Oder aber eine theatrale Auseinandersetzung mit einem Schicksal. Der Zürcher Oberländer Dichter Jakob Stutz war einer der populärsten Schweizer Autoren seiner Zeit. Seine «Gemälde aus dem Volksleben» und seine Autobiografie «Siebenmal sieben Jahre aus meinem Leben» erfreuten sich beim Lesepublikum grosser Beliebtheit. Sie dienten der Volkskunde im 20. Jahrhundert als erste und wichtigste Quelle für das Brauchtum im Zürcher Oberland in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In seiner Jugend als begabtes Kind vom Land gefördert entwickelte er sich zu einer schillernden Persönlichkeit. Er wurde Werk- und Elementarlehrer, Schriftsteller und Dichtervater, Herausgeber und Erwachsenenbildner, Sozialreformer und Sparkassengründer. Seit seiner Kindheit plagte ihn jedoch das Bewusstsein, anders zu sein als andere Knaben. Als Erwachsener ist er wegen seiner homosexuellen Veranlagung mit dem Gesetz in Konflikt geraten und hat sich im Gefängnis immer wieder die Frage gestellt: «Warum nur – warum?» Matthias Peter, Theatermacher und Autor, setzt sich zum Doppeljubiläum – 225. Geburtstag und 150. Todestag – mit Jakob Stutz und seinem Schicksal auseinander. Mit einem Theatermonolog über dessen Verdienste und Vergehen lässt er den Dichter in einer kleinen Gedenkausstellung als Wiedergänger auftreten, gibt ihm eine Stimme und lässt das Publikum an dessen Werdegang und inneren Nöten teilhaben, ohne damit Verfehlungen zu entschuldigen. Hauptschauplätze der Erzählung sind die Zürcher Oberländer Gemeinden Hittnau, Sternenberg, Fischenthal, Pfäffikon und Bäretswil. Aber auch die Stadt Zürich sowie Schwellbrunn und Trogen im Kanton Appenzell-Ausserrhoden. Von und mit Matthias Peter. www.text-theater.ch www.matthiaspeter.ch
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Nächtliches Gespräch über Verdienste und Vergehen. Oder aber eine theatrale Auseinandersetzung mit einem Schicksal. Der Zürcher Oberländer Dichter Jakob Stutz war einer der populärsten Schweizer Autoren seiner Zeit. Seine «Gemälde aus dem Volksleben» und seine Autobiografie «Siebenmal sieben Jahre aus meinem Leben» erfreuten sich beim Lesepublikum grosser Beliebtheit. Sie dienten der Volkskunde im 20. Jahrhundert als erste und wichtigste Quelle für das Brauchtum im Zürcher Oberland in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In seiner Jugend als begabtes Kind vom Land gefördert entwickelte er sich zu einer schillernden Persönlichkeit. Er wurde Werk- und Elementarlehrer, Schriftsteller und Dichtervater, Herausgeber und Erwachsenenbildner, Sozialreformer und Sparkassengründer. Seit seiner Kindheit plagte ihn jedoch das Bewusstsein, anders zu sein als andere Knaben. Als Erwachsener ist er wegen seiner homosexuellen Veranlagung mit dem Gesetz in Konflikt geraten und hat sich im Gefängnis immer wieder die Frage gestellt: «Warum nur – warum?» Matthias Peter, Theatermacher und Autor, setzt sich zum Doppeljubiläum – 225. Geburtstag und 150. Todestag – mit Jakob Stutz und seinem Schicksal auseinander. Mit einem Theatermonolog über dessen Verdienste und Vergehen lässt er den Dichter in einer kleinen Gedenkausstellung als Wiedergänger auftreten, gibt ihm eine Stimme und lässt das Publikum an dessen Werdegang und inneren Nöten teilhaben, ohne damit Verfehlungen zu entschuldigen. Hauptschauplätze der Erzählung sind die Zürcher Oberländer Gemeinden Hittnau, Sternenberg, Fischenthal, Pfäffikon und Bäretswil. Aber auch die Stadt Zürich sowie Schwellbrunn und Trogen im Kanton Appenzell-Ausserrhoden. Von und mit Matthias Peter. www.text-theater.ch www.matthiaspeter.ch
Dove
Theater Keller62Rämistrasse 62, 8001 Zürich Mostra sulla mappaOpenStreetMap

Sul palco e dietro le quinte

Interpreti

Matthias Peter

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